Deutscher Entwicklerpreis: Branche braucht starke nationale Identität

Berlin, 18. Dezember 2014 – Der GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. weist als ideeller Träger des Deutschen Entwicklerpreises anlässlich der heutigen Verleihung in Köln darauf hin, dass Deutschland als Standort der Entwickler von Computerspielen im internationalen Vergleich eine vollkommen unzureichende Rolle spielt.

Dazu hat der Verband im Rahmen einer Vorveranstaltung, dem Entwickler-Summit, eine Reihe von Diskussionsveranstaltungen organisiert. So diskutiert der Experte für unabhängige Entwicklungsstudios, Andre Bernhardt, gemeinsam mit Experten und Vertretern von aufstrebenden Entwicklern und unabhängigen Publishern  die Notwendigkeit einer nationalen Interessenvertretung. Am späteren Nachmittag diskutiert der Medienwissenschaftler und Ökonom Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow gemeinsam mit Vertretern der beiden Branchenverbände GAME und Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) über die Förderlandschaft in Deutschland.

Die Reform der Förderung von Computerspielen in Frankreich und dessen Freigabe durch die Europäische Union unterstreicht die Akzeptanz der Branche als ernstzunehmender Wirtschaftszweig. Andere Länder wie etwa Kanada, Frankreich, die USA oder Finnland fördern die Branche umfangreich über Steuervergünstigungen in einer Höhe von teilweise hohen zweistelligen prozentualen Anteilen auf die eingesetzten Ausgaben.

„Der Deutsche Entwicklerpreis und auch die Reform des Deutschen Computerspielpreises mit einem erhöhten Engagement für die Branche, auch in Bezug auf die ausgeschütteten Preisgelder, zeigt, dass sich die Rahmenbedingungen in Deutschland kontinuierlich verbessern. Leider geschieht dies nur sehr langsam.  Es ist zu befürchten, dass wir  im internationalen Vergleich noch weiter zurückfallen“, merkt dazu Thorsten Unger, Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Games-Branche (GAME) an. Die jüngsten Entwicklungen in Frankreich und England, mit zu erwartenden zweistelligen Millionen-Effekten zu Gunsten der dortigen Branche, zeigen, wie wesentlich eine starke nationale Interessenvertretung zur Sicherstellung dieser Ziele ist.

Der GAME stellt in diesem Zusammenhang heraus, dass nationale Rahmenbedingungen unmittelbar auch an die Durchsetzungskraft einer nationalen Interessenvertretung gekoppelt sind.

„Games-Förderung wird auf nationaler und europäischer Ebene realisiert. Finnland, England und Frankreich verfügen über starke nationale Verbandsstrukturen, die sich unabhängig vom Einfluss multinationaler Konzerne bewegen“, führt Thorsten Unger weiter aus. Die Schaffung von nationalen Standortbedingungen sollte unvoreingenommen und ohne den Einfluss von übergeordneten multinationalen Konzerninteressen erfolgen. „Ein japanischer, amerikanischer oder französischer Konzern kann naturgemäß keine nationale Standortpolitik für deutsche Unternehmen realisieren. Es muss im Interesse der deutschen Wirtschaft sein, nationale Unternehmensinteressen zu schützen. Dies sollte sich auch in der Verbandslandschaft niederschlagen“, so Thorsten Unger weiter.

Über GAME:
Der GAME – Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. ist der größte Branchenvertreter der deutschen Unterhaltungssoftware-Industrie. Der Verband vertritt mehr als 75 Unternehmen aus der deutschen Games-Branche, darunter bedeutende deutsche Onlineportale, große Publisher aus dem PC- und Konsolenspielbereich und andere Unternehmen der Branche.

Der Verband setzt sich insbesondere für eine Verbesserung des Marktstandortes Deutschland für die aufstrebende Computerspielewirtschaft und die Verbesserung von deren Image ein. GAME engagiert sich insbesondere in den Bereichen Jugendschutz-, Verbraucher-, und Datenschutz sowie Urheberrecht und eCommerce. Außerdem setzt sich der Verband für eine stärkere Förderung von Branchenteilnehmern im Bereich Förderung & Finanzierung und eine Vernetzung der Mitglieder untereinander ein.

GAME ist seit 2008 als einziger Interessenvertreter der Branche Mitglied der Sektion Film und audiovisuelle Medien (ihrerseits Mitglied des Deutschen Kulturrats) und ist Gesellschafter der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).

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