GAME begrüßt Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses zur Games-Branche

Berlin, 24. Juni 2016: Der GAME begrüßt den Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses zur Entwicklung einer Standortstudie für die Games-Branche und die Bereitschaft, sich für eine zeitgemäße Anpassung der NACE-Klassifizierung zur korrekten steuerlichen Erfassung der Anbieter und Vermarkter von Computer- und Videospielen einzusetzen.

Der am 20. Juni 2016 vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossene Antrag hilft, die Marktteilnehmer in ihrer Gesamtheit zu erfassen und wesentliche ökonomische Daten zu erheben. Die Forderung nach einer einheitlichen Marktstudie ist für den GAME von zentraler politischer Bedeutung. Bei aller Markteuphorie betreffend der in Deutschland ausgegeben Umsätze mit interaktiver Unterhaltung ist dies zur Bewertung der Leistungsfähigkeit der deutschen Anbieter von Games nur bedingt hilfreich. Von daher ist der Entscheid des Berliner Senats im Sinne der Standortentwicklung ein richtiger Schritt. Der Verband wird das Vorhaben unterstützen.

Konkret hat das Abgeordnetenhaus mehrere Punkte beschlossen, die sich mit den politischen Forderungen des Verbandes decken. Im Einzelnen soll sich die Studie mit nachfolgenden Inhalten beschäftigen:

  • Allgemeine wirtschaftliche Kennzahlen wie Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze, Selbstständigen, Freiberufler/innen, geringfügigen Beschäftigungen, Unternehmen sowie Umsatz und Steueraufkommen,
  • Arbeitnehmerkenndaten wie Lohnniveau, durchschnittliche Arbeitszeiten und Ausbil-dungsniveau,
  • Qualitative Interviews zu weichen Faktoren wie Standortempfinden der ansässigen Unternehmen, Bedürfnisse der Marktteilnehmer, Internationale Beurteilung des Standorts Berlin, Investitionsklima; sowie einen
  • Vergleich des Standorts Berlin mit weiteren internationalen Standorten der Gaming-Branche.

Hilfreich ist die Ausweitung der Studie auf andere Bundesländer und eine Verdichtung der Ergebnisse zu einer bundesweiten Erhebung. Der GAME hat in der Vergangenheit die Betrachtung des deutschen Marktes auf Basis von Konsumentenausgaben ebenso kritisiert, wie den Monitoringbericht für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Letzterem fehlt es an detaillierten Grundlagen und statistischen Daten zur korrekten Abbildung der Branche.

Von großer Tragweite ist zudem die vom Abgeordnetenhaus beschlossene Initiative, das internationale Erfassungssystem auf Basis der NACE-Klassifikationen erweitern zu wollen. Dieses System bildet die Grundlage der steuerlichen Erfassung und Abgrenzung von Branchenkennzahlen und sieht derzeitig keine expliziten Klassen für die Erstellungsgewerke von Computer- und Videospielanbietern vor. Lediglich das Verlegen von Computerspielen wird hier abgebildet. Spieleentwickler werden allgemein unter Softwareentwicklern erfasst. Dies ist für die Branche nur schwer hinnehmbar. Die Initiative des Berliner Senats auf explizitere Erfassung der Teilgewerke ist daher folgerichtig und zwingend erforderlich.

Verbandsgeschäftsführer Thorsten Unger „Wir begrüßen als Interessenvertreter der deutschen Games-Branche die Entscheidung des Abgeordnetenhauses, mittels einer Standortstudie die Erfassung der deutschen Anbieter und Entwickler aktiv anzugehen. Natürlich wünschen wir uns eine bundeseinheitliche Studie, in welche auch die Ergebnisse der Berliner Initiative eingehen sollten. Für den GAME sehen wir mit der Studie und besonders auch in der Initiative zur NACE-Klassifizierung zwei wichtige Forderungen des Verbandes auf einem guten Wege und signalisieren gerne, diese Bemühungen bestmöglich zu unterstützen. “

Über GAME: Der Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. (GAME) ist der Verband der deutschen Computer- und Videospielbranche. Der Verband repräsentiert mit seinen über 100 Mitgliedern die breite Mehrheit der in Deutschland im Bereich der Computerspieleentwicklung und Vermarktung tätigen Unternehmen, u.a. sind darunter regelmäßig die Mehrheit der Gewinner des Deutschen Computerspiele Preises. 2004 gegründet, setzt sich der Verband seit über zehn Jahren konsequent für die Verbesserung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Marktstandortes Deutschland ein. Tätigkeitsschwerpunkte sind dabei Jugend-, Verbraucher-, und Datenschutz sowie Urheberrecht und eCommerce.

Wie kein anderes Medium verbinden Computerspiele die Elemente Literatur, Musik und Film – und ergänzen sie um die spannenden Möglichkeiten der Interaktion. Aus diesem Grund arbeitet der GAME aktiv an der gesellschaftlichen und politischen Gleichbehandlung der Games-Branche mit anderen Teilen der Kreativwirtschaft und ist deshalb seit 2008 über die Sektion Film und audiovisuelle Medien Mitglied des Deutschen Kulturrats und Gesellschafter der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).

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