GAME wählt neuen Vorstand: Verband der deutschen Games-Branche setzt auf Kontinuität und Kompetenz

Berlin, 21.04.2016 – Der Game Bundesverband e.V. als der Verband der deutschen Games-Branche hat im Rahmen einer ordentlichen Mitgliederversammlung in der Games Academy Berlin, dem Geburtsort des Verbandes, im 12. Jahr seines Bestehens einen neuen Vorstand gewählt.

Mit Stefan Marcinek, der zugleich auch zum Vorstandsvorsitzenden gewählt wurde, tritt ein Branchenveteran der deutschen Computer- und Videospielbranche die Nachfolge von Dr. Florian Stadlbauer an, der aus persönlichen Gründen nicht nochmalig angetreten ist. Ebenfalls neu im Vorstand ist Johannes Roth, Gründer und Geschäftsführer des Münchner Studios Mimimi Productions.

Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Linda Breitlauch (FH Trier) gewählt. In ihrem Amt bestätigt wurden zudem Carsten Fichtelmann (Daedalic Entertainment) und Ramak Molavi (Gameduell). Hendrik Lesser (Remote Control Productions) verlässt den Vorstand, koordiniert aber weiterhin die internationalen Beziehungen des Verbandes und zählt zum Führungskreis des Verbandes. Er ist gewählter Präsident der European Game Developer Federation, dem europäischen Entwicklerverband für Computer- und Videospiele.

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Dr. Florian Stadlbauer erklärte nach der emotionalen Verabschiedung: „Das war eine unbeschreibliche Zeit und ich möchte allen Beteiligten des GAME-Verbands und des Umfelds ganz herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit danken. Der GAME ist ein toller, lebendiger und für die deutsche Games-Branche unverzichtbarer Verband und ich bin sehr stolz, dass ich ihm vorsitzen durfte. Ich bin überzeugt, dass der neue Vorstand hervorragende Arbeit leisten wird und freue mich daher umso mehr, dass ich mich nun selbst wieder etwas mehr meinen eigenen Themen widmen kann.“

Stefan Marcinek als neuer Vorstandsvorsitzender unterstreicht die Notwendigkeit einer mittelständisch geprägten, aus der Mitte der Branche kommenden Interessenvertretung: „Der Standort Deutschland fällt im internationalen Vergleich weiter zurück. Ich habe mich dazu entschlossen, Verantwortung zu übernehmen und freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Als etablierter Unternehmer möchte ich auf diesem Wege den deutschen Anbietern von Computer- und Videospielen etwas von dem zurückgeben, was ich erhalten habe.“

Johannes Roth vertritt eine neue Generation von Computerspielentwicklern. „In Deutschland hat sich in den letzten Jahren eine unglaublich dynamische und engagierte Szene von aufstrebenden Studios entwickelt. Ich habe mich dazu entschlossen, im Vorstand des GAME mitzuwirken, um die Rahmenbedingungen hiesiger Unternehmen aktiv mitzugestalten. Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, die individuellen Bedarfssituationen und Perspektiven gerade kleinerer Entwickler in die Verbandsarbeit einzubringen, damit diese Talente auch in vielen Jahren noch zum Erfolg der deutschen Games-Branche beitragen können und sich unserem Standort verbunden fühlen.“

Diese deutsche Branche charakterisiert sich durch kleine und mittlere Unternehmen. Der GAME ist gefordert, Politik und Gesellschaft aufzuzeigen, welche Potentiale in der Branche stecken und welchen Herausforderungen sich gerade deutsche Entwickler stellen müssen.

Kontinuität gibt es in der Organisation. Sowohl Thorsten Unger als Geschäftsführer, Kai Bodensiek als Justitiar, Timm Walter als Leiter der Geschäftsstelle und Tobias Heim (Mitgliederservices) bleiben dem Verband erhalten.

Über GAME: Der Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. (GAME) ist der Verband der deutschen Computer- und Videospielbranche. Der Verband repräsentiert mit seinen über 100 Mitgliedern die breite Mehrheit der in Deutschland im Bereich der Computerspieleentwicklung und Vermarktung tätigen Unternehmen, u.a. sind darunter regelmäßig die Mehrheit der Gewinner des Deutschen Computerspiele Preises. 2004 gegründet, setzt sich der Verband seit über zehn Jahren konsequent für die Verbesserung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Marktstandortes Deutschland ein. Tätigkeitsschwerpunkte sind dabei Jugend-, Verbraucher-, und Datenschutz sowie Urheberrecht und eCommerce.

Wie kein anderes Medium verbinden Computerspiele die Elemente Literatur, Musik und Film – und ergänzen sie um die spannenden Möglichkeiten der Interaktion. Aus diesem Grund arbeitet der GAME aktiv an der gesellschaftlichen und politischen Gleichbehandlung der Games-Branche mit anderen Teilen der Kreativwirtschaft und ist deshalb seit 2008 über die Sektion Film und audiovisuelle Medien Mitglied des Deutschen Kulturrats und Gesellschafter der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).

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